Westdeutscher Rundfunk WDR

Wettbewerb, Generalsanierung Filmhaus des WDR, Köln

Situation und Städtebau

Die Baustruktur des Filmhauses wird auf das für die Programmerfüllung notwendige Maß zurückgebaut und dabei alle Technikaufbauten entfernt. Es entsteht ein städtebaulich neues Gebäudeensemble mit einem zentral auf den Appellhofplatz ausgerichteten Bauwerk, das in einer Höhe von 5 Geschossen zentrales Bindeglied zwischen den örtlichen WDR Bauten ist. Wir nennen es das WDR Open House, da es im städtischen Raum Einblicke in die crossmediale Arbeit des WDR bietet. Der riegelförmige Gebäudeteil von 10 Geschossen sowie das nun auch vom Appellhofplatz sichtbare Archivhaus ergänzen das Ensemble und werden vom WDR Open House erschlossen.

 

Der über der Hochhausgrenze liegende Flächenanteil wird um ca. 2.000 m² BGF verringert. Der weitreichend zurückgebaute alte Studiobau wird durch 3 hohe Geschosse neu definiert und verschmilzt mit dem angrenzenden Bauteil zum Open House. Eingeschobene Ebenen, die planungsrechtlich als Emporen gewertet werden, binden alle Bestandsgeschosse an.

 

 

 

Das Archivhaus ist auf allen Ebenen des Open Houses großzügig mit dem Filmhaus verbunden. So können über 60% aller Nutzflächen im Filmhaus direkt mit dem Archivhaus verflochten werden. Aus städtebaulichen Gründen empfehlen wir, den in der Fläche reduzierten Hochhausbaukörper des Filmhauses (5.-9.OG) vom Archivhaus getrennt zu halten. Technisch und funktional bleibt die Verbindungsmöglichkeit jedoch berücksichtigt.

  • Projektinfo

    Auftraggeber: Westdeutscher Rundfunk WDR

    Standort: Köln

    Bruttogeschossfläche (BGF): 25.581

    Team aib: Christof Nellehsen, Gordon Hoffmann, Georg Hahues, Bin Yang, Elena Martinez Marcos, Bernd Vetter, Manfred Loges

    Leis­tun­gen aib: Wettbewerbsentwurf als Generalplaner

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