ThyssenKrupp

Vorplanung Stahl-Service-Center

Die ThyssenKrupp Stahl-Service-Center GmbH beabsichtigte den Neubau eines Stahl-Service-Centers in Nordrhein-Westfalen. Die bestehenden Stahl-Service-Center (SSC) arbeiteten an ihrer Kapazitätsgrenze, Erweiterungen auf den bestehenden Grundstücken waren nicht mehr sinnvoll möglich. ThyssenKrupp erwartete eine kurzfristige Zunahme der Verarbeitung von
400 Tt/Jahr auf ca. 600 Tt/Jahr. Auf diese Kapazität sollte das neue SSC, am Wendebecken des Osthafens Krefeld gelegen, ausgerichtet sein. Darüber hinaus ließ sowohl das Layout als auch das zur Realisierung bestimmte Grundstück eine modulare Erweiterung um ca. 30 % zu. Eine dreigeschossige Verwaltung mit Kantine war ebenfalls vorgesehen.

 

 

 

 

Entwurf

Das zu beplanende 14 ha große Grundstück liegt am Rhein, über den die Anlieferung von Coils per Schiff erfolgt, die über den überdachten Hafenkran in das Vormateriallager gelangen. Die Anlieferung per Bahn ist auf drei Gleisanlagen möglich, die in die Halle führen. Die Krananlagen sind auf 40 t ausgelegt. In der Produktion wird das Material verarbeitet und im Fertigmateriallager für den Abtransport durch LKW und Bahn bereitgestellt. Die Verwaltung ist im Erdgeschoss mit Empfang und Wartebereich ausgestattet, Kantine und Küche sowie Umkleiden und sanitäre Einrichtungen haben separaten und direkten Zugang zur Produktion. In den zwei Obergeschossen der Verwaltung befinden sich die Büros der verschiedenen Abteilungen. Beide Gebäude sind als Stahlkonstruktion geplant. So werden konstruktive und gestalterische Möglichkeiten des Materials aufgezeigt, das vom Bauherrn hergestellt und verarbeitet wird.

  • Projektinfo

    Auftraggeber: ThyssenKrupp Stahl-Service-Center GmbH

    Standort: Krefeld

    Grundstück: 14 ha

    Bruttogeschossfläche (BGF): 66.000 m²

    Kosten: 52,5 Mio. €

    Team aib: Kai-Uwe Lompa, Heinz-Günter Lang, Stefanie Marquardt, Michael Blank

    Leistungen aib: Vorentwurf

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