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Ferrero

Werkstor West

Neu aufgestellt

Die Werksstruktur des Ferrero-Standortes Stadtallendorf ist durch eine öffentliche Straße in zwei Werke getrennt. Im Jahr 2008 entschied das Land Hessen, eine neue Ortsumgehungsstraße zu realisieren. Seit 2011 wird von der neuen Straße aus über das neue Werkstor West mit über 700 Fahrzeugen täglich der Hauptverkehr ins Werk geführt.

 

Schnittstelle Werkstor

Das Werkstor wird in Zukunft eine klare Schnittstelle zwischen Werk und Umfeld definieren. Ergänzend wird der Prozess Verwiegung von LKW direkt in das Tor integriert und somit gegenüber früherer Praxis optimiert. Auch architektonisch bildet das Werkstor eine sichtbare Schnittstelle nach außen. Dazu wurde eine der Unternehmensphilosophie entsprechende Architektur entwickelt.

 

 

 

BDA Hessen

Simon-Louis-du-Ry-Plakette 2013
Preisträger

 

pbb Architekturpreis 2012

Auszeichnung

Fünf Schritte der Formfindung

Die Gestaltung des Werkstors basiert auf der "Box", dem einfachen, blechverkleideten Quader als gängigem Grundmaterial der Industriebaupraxis. In fünf Schritten erfolgt die Manipulation dieses Grundmaterials zu einer sichtbaren Architektur. Diese Manipulationen folgen der Idee von "Kern" und "Hülle". Als Hülle, die architektonische Entsprechung des Themas Verpackung in der Produktwelt von Ferrero, werden die umfassenden Flächen durch eine eigens entworfene Aluwelle in Hellkupfer definiert. Das Innere des Durchfahrtsraumes ist als hell erleuchteter räumlicher Kern aus Glas/Makrolon und gebürstetem Aluminium gestaltet und steht für das Thema Sauberkeit in der Produktion von Nahrungs- und Genussmitteln.

  • Projektinfo

    Auftraggeber: Ferrero oHG mbH

    Standort: Stadtallendorf

    Team aib: Christof Nellehsen, Bernd-Günter Weiß, Robert Meyer-Pyritz, Gordon Hoffmann, Eveline Clemens-Wigger

    Leis­tun­gen aib: Generalplanung